Wurzelfüllungsmaterial und Sealer

Die Materialien, die bei der Wurzelfüllung verwendet werden, stehen immer wieder in der Diskussion. Zunächst wird meist ein Vorstrich verwendet, der Sealer. Hierfür stehen Epoxide, Salicylate, Silikone und Composites zur Verfügung. Die optimale Lösung ist bis jetzt nicht gefunden. Wir benutzen vorwiegend einen Sealer auf Epoxidbasis, der nach Aussage des Toxikologen Prof.Reichl als unbedenklich einzustufen ist. Ungeachtet dieser Aussage setzen wir bei Patienten, die besonders empfindlich reagieren oder solchen, die bereits auf irgendwelche Stoffe allergisch reagiert haben, entsprechende Tests ein.

 

Die eigentliche Wurzelfüllung erfolgt mit Guttapercha. Dies ist ein Harz, das seit über 50 Jahren mit Erfolg eingesetzt wird und nur selten Unverträglöichkeitsreaktionen auslöst. Die zwischenzeitlich bei dem Material vorhandenen Kadmiumspuren sind heute nicht mehr enthalten.

 

Sowohl Sealer als auch Guttapercha enthalten Zinkoxid. Werden größere Mengen überstopft und gelangen in die Kieferhöhle, können Pilzerkrankungen begünstigt werden.

Die Wurzelfüllung mit erwärmter Guttapercha

Um die Menge des Sealers gering zu halten, möglichst alle Hohlräume gut aufzufüllen und vielleicht sogar noch Mateial in Seitenkanäle des Zahns zu pressen, um dort vorhandenes Material zumindest "einzumauern", verwenden wir zwei verschiedene Techniken, die den Wurzelkanal mit erwämter Guttapercha abdichten.

 

Um eine möglichst vollständige Füllung zu erreichen nimmt man heute ein mögliches leichtes Überstopfen des Materials in Kauf. Dies kann allerdings vorübergehend Schmerzen begünstigen.

 

Bei einer Wurzelbehandlung kann es in jeder Phase (erneut) zu Schmerzen kommen. Neben Schmerzmitteln stehen Phytotherapeutika und gelegentlich auch homöopathische Akutmittel zur Verfügung, um Ihnen unvermeidliche Schmerzen zu erleichtern. Homöopathische Akutmittel sollten bei konsttutionell homöopathisch behandelten Patienten aber nur nach Rücksprache mit dem homöopathisch tätigen Behandler eingenommen werden.

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Hilfe bei Schmerzen während und nach der Wurzelbehandlung

Oft lassen sich Schmerzen nicht sofort beseitigen, wenn ein abgestorbener Zahnnerv behandelt wird oder eine noch vitale Pulpa entfernt werden musste. Auch nach der Wurzelfüllung können für einige Tage erneut Schmerzen auftreten. In all diesen Fällen können wir Ihnen mit Phytotherapie, homöopathischen Akutmitteln oder Akupunktur die Zeit erträglicher gestalten. Homöopathische Mittel oder Akupunktur werden Ihnen natürlich nur nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt verabreicht.

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