Vorsorge für die Kleinsten

Sie wollen bei Ihren Kleinen nichts versäumen? Zuviel Vorsorge kann schaden.

 

Die Zähne Ihrer Kleinsten brauchen noch nicht viel Pflege.

 

Da inzwischen bekannt ist, dass beim Aufbau der Zähne nur wenig Fluorid eingebaut wird, werden Fluoridtabletten nicht mehr empfohlen. 

 

Für den Knochenaufbau sind, vor allem in den Wintermonaten, wo Ihr Kind weniger Sonne abbekommt, Vitamin-D-Tabletten aber weiterhin sehr wichtig.

 

Die handelsüblichen Tees sind inzwischen zahnschonend. Dass Getränke immer süß sein müssen, ist dennoch eine ungünstige Prägung für Ihr Kind. Versuchen Sie es auch, mit Wasser den Durst zu löschen.

 

Achten Sie bitte beim Kauf von Nuckelflaschen auf eine Kennzeichnung: bpa-free. Der Weichmacher Bisphenol-A, der hormonähnlich wirkt, scheint auch die gesunde Zahnschmelzbildung zu stören. (Literatur siehe unten)

 

Sollte Ihr Kinderarzt Ihnen noch Fluoridtabletten empfehlen, weisen Sie ihn bitte auf die veränderte Empfehlung hin. Sie finden sie auf der nächsten Seite. Klicken Sie dazu bitte auf die Fluoride.

 

 Wenn Sie jodiertes Speisesalz benutzen, sind auch dort bereits Fluoride enthalten. Daneben sollten Sie auf jeden Fall den Fluoridgehalt Ihres Trinkwassers (das Wasserwerk gibt Auskunft) und von Mineralwassern beachten, mit dem Sie die Babynahrung zubereiten. Meist bekommt Ihr Kind im ersten Lebensjahr so schon ausreichend Fluorid, so dass Sie auf eine Zahnpasta bis zum ersten Geburtstag ganz verzichten sollten und auch danach gibt es nur einmal am Tag ein erbsengroßes Stück Kinderzahnpasta, um Ihr Kleines an die Zahnpflege zu gewöhnen.

 

Zur Pflege der Zähne können Sie kleine Mulläppchen verwenden. Die Kleinen spielerisch an die Zahnbürste zu gewöhnen, ist sinnvoll.

Karies durch Bussi oder Löffel?

Untersuchungen zeigen, dass Ehepaare auch ihre Keime austauschen, aber dennoch nicht erkranken an der chronischen Krankheit des Partners
Keimübertragung beim Füttern?

Sie brauchen übrigens keine Bedenken haben, beim Füttern am Löffel die Temperatur zu testen und  ein Bussi macht auchkeine Karies. Eine Keimübertragung von der Familie auf das Baby ist ohnehin unvermeidlich. Aber deswegen bekommt Ihr Baby noch lange keine schlechten Zähne.

 

Die Kariesentstehung ist ein sehr komplizierter Prozess. Die Häufigkeit der Aufnahme von Kohlehydraten steuert viel eher, welche Keime sich in der Mundhöhle wohlfühlen.

 

Also ist die Nuckelflasche mit Apfelschorle viel eher schädlich als intensives Küssen.

Wenn Ihre Parodontitis weitgehend ausgeheilt ist, besteht ohnehin kein Problem mehr mit dem Schmusen.

Fluoride sind wichtig, wenn sie richtig dosiert sind

 

 

 

 

 

Kilcken Sie auf das Bild, wenn Sie die neuesten Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zur Kariesprophylaxe mit Fluoriden lesen möchten.

 

 

 

Literatur zu den Weichmachern:

Am J Pathol. 2013 Jul;183(1):108-18.

Enamel defects reflect perinatal exposure to bisphenol a.

Jedeon K, De la Dure-Molla M, Brookes SJ, Loiodice S, Marciano C, Kirkham J, Canivenc-Lavier MC, Boudalia S, Bergès R, Harada H, Berdal A, Babajko S.

Source

Laboratory of Molecular Oral Pathophysiology, INSERM UMRS 872, Cordeliers Research Center, Paris, France; Université Paris-Descartes, Paris, France; Université Pierre et Marie Curie-Paris, Paris, France; Faculties (UFR) of Odontology, University of Paris-Diderot, Paris, France.

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