Das richtige Material für den richtigen Patienten

es gibt nicht - "das" - beste Material für alle Patienten

Materialtests können nur in der Richtung etwas finden, in der man sucht. Des weiteren können sie immer nur eine Momentaufnahme sein. Die Reaktionslage des Organismus beeinflusst die Testergebnisse.

 

Immunologische Testverfahren können z.B. keine toxische Reaktion aufspüren und der Nachweis einer ungewöhnlichen Metallaufnahme im Knochen oder in der Schleimhaut beweist noch nicht, dass Krankheitssymptome der Belastung zugeordnet werden können.

Auch die wissenschaftlich nicht nachprüfbaren Nachweisverfahren wie Elektroakupunktur oder die Materialtestung mit dem Nogier-Reflex.

 

Dennoch können alle diese Tests weiterhelfen, die Ursachen einer Erkrankung einzugrenzen, wenn die Ergebnisse mit klinischen Beobachtungen in Einklang gebracht werden können.

 

Vermutet man z.B. eine Unverträglichkeit auf einen Prothesenwerkstoff, ist die reproduzierbare Besserung der Probleme, wenn der Patient die Prothese nicht trägt erst der Beweis, dann eventuell trotz anderslautender Testgebnisse.

 

Wenn man die Stoffe trotz ansprechender Testergebnisse nicht ohne weiteres entfernen kann, lohnt sich der Versuch, durch Verbesserung der Konstitution zu erreichen, dass der Körper wieder besser damit zurechtkommt.

Allergietests

Der BDT

Der Basophilen-Degranulationstest (BDT) zielt auf die Mastzellen ab, deren Enzündungsbotenstoffe für die Reaktion nach dem Soforttyp verantwortlich sind. Diese Allegie zeigt dramatische Reaktionen, plötzliche Schwellungen bis hin zum anaphylaktischen Schock. Im zahnmedizinischen Bereich sind Konservierungsmittel in Anästhesielösungen, Antibiotika und selten Kunststoffe die Auslöser. Diese Form der Allergie ist die gefährlichste. Bei aufgetretenen Reaktionen sollte der Auslöser mit dem BDT-Test gesucht werden, um einen neuen Kontakt mit dem Allegen  und damit die gefährliche Reaktion vermeiden zu können.

Der LTT

Der Lymphozytentransformationstest (LTT) zeigt, dass der Körper auf einen Stoff immunologisch mit einer Allergie nach dem verzögerten Typ (Typ IV) reagiert. Dies ist die häufigste Allergie auf Dentalmaterialien. Wenn man auf diese Weise eine mögliche Ursache für Symptome gefunden hat, zeigt die Zytokinantwort, wie stark der Körper gerade mit dem Problem befasst ist. Das Ergebnis der Zytokinantwort kann ergeben, dass die Schimmelpilze in der Wohnung momentan das größere Problem sind. Manchmal werden dann Zahnmaterialien wieder vertragen, wenn das Hauptproblem gelöst ist. Um die Verträglichkeit von Titanimplantaten abzuschätzen ist der Test ungeeignet, weil es nur sehr selten TypIV-Reaktionen auf Titan gibt.

Der ECT

Der Epikutantest (ECT) wird von den Fachgesellschaften zunehmend kritisch gesehen und hat auc einen hohen Prozentsatz falscher Ergebnisse, ist aber wesentlich einfacher und kostengünstiger. Der Test wird von gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Es besteht die Gefahr, dass man Patienten, die ohnehin schon auf viele Stoffe allergisch reagieren, zusätzlich sensibilisiert.

 

Beide Tests, sowohl der LTT als auch der ECT, können nur auf die Stoffe testen, nach denen man sucht. Wenn man nach vielen Stoffen sucht, wird der LTT sehr schnell teuer.

Der Titanstimulationstest

Der Titanstimulationstest kann vor Implantatversorgungen klären, wie stark die Freßzellen des Körpers, die die regelmäßig vorkommenden Titanpartikel im Gewebe aufzufressen versuchen, mit der Aussendung von Entzündungsbotenstoffen reagieren. Es gibt auch Gentests, die den individuellen Genotyp der Entzündungsantwort bestimmen. Dies ist aber aufwendiger und muss wie alle Gentests ausdrücklich vom Patienten gewünscht sein. Wenn zusätzlich zu einer starken Entzündungsantwort andere Risikofaktoren dazukommen, lehnen wir ab, Titanimplantate zu setzen. Diese Tests kann auch der Hausarzt durchführen.

Die Multielementanalyse (MEA)

Mit der Multielementanalyse kann man die atomare Zusammensetzung eines jeden Stoffes bestimmen. Sehr feine Spuren sind nachweisbar. So kann man die aus Schleifswpuren die Zusammensetzung einer Metallegierung erfahren, die man im Mund trägt, oder Die können aus einem Stück Knochen ermitteln, ob ungewöhnich viel Gold, Blei, Quecksilber oder Kadmium darin enthalten ist. Ob Sie das Material krank macht, ist damit allerdings nicht zu sagen.

Vorbeugender Gesundheitsschutz

Einen Aspekt aber haben für uns alle diese Tests: Auch wenn ein Patient sich gesund fühlt, vermeiden wir es Stoffe, die er vermehrt irgendwo ablagert, oder auf die ein Patient immunologisch reagiert, bei Neuversorgungen zusätzlich in den Organismus zu bringen.

 

Deshalb empfehlen wir, vor umfangreichen Zahnersatzplanungen ein LTT-screening auf Metalle und Kunststoffe zu erstellen, insbesondere natürlich, wenn bereits Allergien. Dafür gibt es kostengünstige Kombickecks, wie den Dental-Check des IMD, Berlin. Wurde z.B. Gold im Knochen gefunden, fertigen wir bei Teleskopen die Außenteleskope aus Stahl statt aus Gold, auch wenn wir nicht wissen, ob der Patient bereits mit dem Gold ein Problem hat. Für uns ist diese Vorgehensweise konsequent vorbeugender Gesundheitsschutz. Bei chronisch kranken Patienten sind wir selbstverständlich besonders kritisch in der Materialauswahl.

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