Es muss nicht gleich immer das Kiefergelenk wehtun

Funktionstherapie ist nicht im Behandlungskatalog für gesetzlich versicherte Patienten enthalten. Es muss aber nicht immer gleich die totale orale Rehabilitation für etliche 10.000€ sein, die auf Sie wartet, wenn man rechtzeitig reagiert.

 

Funktionelle Störungen äußern sich nicht nur im Kiefergelenk. Manchmal sind es nur Zahnschmerzen, die durch Fehlfunktionen ausgelöst werden. Eine häufige Ursache für Zahnschmerzen durch funktionelle Störungen ist eine zu starke Verzahnung der Zähne des Ober-und Unterkiefers. Abgekaute Füllungen aus Amalgam oder Provisorische Zementfüllungen können dazu führen, dass die Zähne zu tief ineinander beißen.

kleiner Aufwand für effektive Verbesserung

Manchmal kann man durch geringes Einschleifen von Zahnflächen Abhilfe schaffen. Wenn ohnehin viele Füllungen erneuert werden müssen, kann man in diesem Zusammenhang eine gute Relation der Kiefer wiederherstellen. So kann man Folgeschäden oft frühzeitig verhindern. Voraussetzung ist, dass der Zahnarzt rechtzeitig erkennt, ob Fehlfunktionen vorliegen. Wir haben deshalb im Rahmen der 01plus einen kurzen funktiondiagnostischen check-up integriert, der erste Anhaltspunkte liefern kann.

Bisserhöhung für bessere Belastungssituation

Im Rahmen der Parodontalbehandlung achten wir besonders auf funktionelle Störungen, weil die Zähne oft durch den bereits eingetretenen Knochenabbau weniger belastbar sind. Das kann so weit gehen, das Zähne allein dadurch wieder fest werden, weil eine Frühkontaktsituation zum Gegenzahn beseitigt werden konnte. Natürlich ist es bei stark vorgeschädigten Zähnen manchmal ein Vorteil, wenn zum Ausgleich der Störungen Zähne gekürzt werden. Dann resultiert ein kürzerer Hebelarm bei der Belastung, aber um Zahnsubstanz zu schonen, kann es dennoch der bessere Weg sein, den Biss zu erhöhen als einzuschleifen. Manchmal reicht es schon, Führungsflächen an Eckzähnen zu schaffen.

Die Totalrehabilitation

Dass eine totale orale Rehabilitation erforderlich wird, dafür gibt es eigentlich nur zwei Gründe:

 

Der klassische Grund sind Schmerzen in Kiefergelenk und/oder Kaumuskulatur, die nachweisbar durch eine Veränderung der Bisslage beseitigt werden können.

 

Der viel häufigere Grund sind Fehlstellungen von Zähnen oder Fehlbisslagen, die im Rahmen einer geplanten Zahnersatzversorgung korrigiert werden müssen, um üngünstige Belastungen auf den Ersatz zu vermeiden. Zahnersatz sind hierbei Kronen, Brücken, Implantatversorgungen genau so wie Teiprothesen und Vollprothesen. Eine gute Funktion sorgt dafür, dass Sie schneller mit den Versorgungen zurecht kommen und das die Arbeiten länger halten.

 

Manchmal ist ohne Bisserhöhung  gar nicht möglich Zahnersatzeinzugliedern.

 

Die Bisserhöhung

Vor Beginn wird eine manuelle Strukturanalyse der Kifergelenke, der Gelenkkapsel und der Kaumuskulatur (MSA) vorgenommen. Dann wird eine Schiene in der geplanten Kieferrelation angefertigt. Diese Schiene muss oft mehrmals korrigiert werden, bis Beschwerdefreiheit vorliegt und der Patient die Schiene toleriert.

Die Anfertigung der Schiene kann übersprungen werden, wenn keine ausgeprägten Beschwerden vorliegen.

 

Die zweite Phase überträgt die gefundene Relation in Aufbauten aus Composite-Kunststoff. Danach sollten mehrere Monate keine Beschwerden mehr auftreten, beor in der dritten Phase eine endgültige Versorgung erfolgt. Treten wieder Beschwerden auf, wird die Funktionsdiagnostik (MSA) wiederholt.

 

Viele Patienten belassen die Aufbauten aus Kunststoff auf Dauer, weil die endgültige Versorgung mit Keramikaufbauten oder Kauflächenveneers aus Keramik den kostspieligsten Teil einer solchen Rehabilitation darstellen.

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